Das Schreiben – Liebe in allen Genres

Schon oft habe ich bei Buchvorstellungen von Fantasyromanen Kommentare entdeckt, die Fragen enthielten wie: „Kommt da so wieder so ein Liebesgedöns vor?“. Übrigens meist von männlichen Personen, ihr Eisblöcke ;D

Ich habe da einfach mal eine Frage. Ist es für Männer wirklich so schlimm, wenn neben epischen Schlachten, diversen magischen Wesen, Mord und Gemetzel auch eine Liebesgeschichte eine Rolle spielt?^^ Gibt es auch Damen unter euch, die sich dadurch gestört fühlen (ich sage jetzt mal beispielhaft: High Fantasy, denn da scheint es insgesamt weniger auf Beliebtheit zu stoßen).

Ich persönlich verlange von einem High Fantasy Roman nicht, auf Romantik zu verzichten. Ganz im Gegenteil. Ich tue mich sehr schwer mit Geschichten, in denen nicht der Hauch von Liebe in der Luft liegt. Nur dann fühle ich mich wohl.

Wer meine Bücher kennt, weiß, dass ich überwiegend Fantasy schreibe. In meinem einzigen High Fantasy Roman ist Liebe enthalten, in meinen Chroniken der Weisen sowieso (aber bei Urban Fantasy kommt das ja in der Tat sehr oft vor). Ich packe in jeden meiner Romane auch eine Liebesgeschichte. Mal ist sie wirklich wichtig und ausgeprägt, mal läuft sie eher so am Rand nebenher. Aber für mich ist es wichtig. Ich halte eine Geschichte, die unzählige Charaktere beinhaltet und womöglich sogar über Monate oder Jahre spielt für absolut unglaubwürdig, wenn nicht wenigstens mal irgendwo was von Liebe steht – es muss doch jemanden geben, der wen kennt, der da wen kennt, wisst ihr? Irgendjemand MUSS doch einfach irgendwen lieben.