Das Schreiben – Sexszenen

Manche hassen sie, die meisten lieben sie. Sex gehört für viele in eine Geschichte, sobald es um Gefühle geht.

Gestartet bin ich als Autorin mit „Douphne Parker“, zuzuordnen dem Genre Young adult Romance. Jeder, der sich schon mal mit der Genreunterteilung befasst hat, weiß: Young adult ist jung, heißt: Kein Sex. Zumindest nicht so richtig. Dem Leser wird vor der Nase die Tür zugeschlagen und der Rest bleibt seiner eigenen Fantasie überlassen.
Nun musste ich mich also von gedanklichem Sex zu tatsächlich lesbarem Sex weiterentwickeln. Denn „Hailey Blake“, „Everdeen River“ und alle Romance-Romane, die ich künftig schreiben werde, gehören in das Genre New adult Romance. Nicht mehr ganz so jung, das heißt: Die Tür bleibt für den Leser offen und der Autor nimmt ihn ein wenig an die Hand. Nicht so richtig im Detail, aber schon so, dass Stimmung aufkommt (unterscheidet sich an dieser Stelle übrigens dann wieder von Dark Romance, wo man durchaus viel zu lesen bekommt. Von Erotik mal ganz zu schweigen).
Wisst ihr, ich habe gerne dem Leser die Tür vor der Nase zugehauen, denn ich tue mich mit Sexszenen schwer. Ich arbeite daran, wachse mal für mal über mich hinaus. Aber ihr werdet in „Hailey Blake“ und „Everdeen River“ nicht viele solcher Szenen finden, denn ich setze sie nur ein, wenn sie dem Verlauf der Story dienen. Das liegt nicht daran, dass ich prüde wäre, aber ich tue mich so unglaublich schwer damit, mein Kopfkino beim Schreiben in vernünftigen Text zu fassen, der am Ende dann nicht klingt wie eine Aufbauanleitung vom Billy-Regal bei Ikea. Und weil es eben so anstrengend ist, das zu vermeiden, kommt es nicht so oft vor.
Nun habe ich mir vorgenommen, mit jedem Buch weiter zu wachsen (in Band 3 von „Hailey Blake“ werdet ihr also vermutlich mehrere Szenen finden, allein schon, um die angedeuteten und nicht durchgeführten Szenen aus Band 1 und 2 wiedergutzumachen xD).